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06.07.2009 Bayer Bitterfeld GmbH: Dr. Christian Schleicher zieht positive Bilanz
50 Milliarden Tabletten am Standort gefertigt
Zufrieden stellende Geschäftsentwicklung zu Beginn des Jahres 2009
Bayer Bitterfeld GmbH pharmazeutischer Betrieb
Bitterfeld, 6. Juli 2009 – „Wir haben heute die 50-milliardste Tablette im Selbstmedikationsbetrieb produziert – das ist ein Meilenstein in der Geschichte des Bayer-Standorts Bitterfeld“, sagte Christian Schleicher, Geschäftsführer der Bayer Bitterfeld GmbH (BBG), am Montag, 6. Juli 2009, im Rahmen der Standortpressekonferenz des Unternehmens vor Journalisten und im Beisein von Dr. Reiner Haseloff, Minister für Wirtschaft und Arbeit des Landes Sachsen-Anhalt. „Auch mit dem Beginn des Jahres 2009 sind wir zufrieden. Denn die Bayer Bitterfeld GmbH hat ihre Ziele erreicht, und die produzierte Tablettenmenge hielt sich bislang – trotz eines leichten Rückgangs im Vergleich zum Vorjahr – auf hohem Niveau“, ergänzte Schleicher.
Rund 8,6 Milliarden Tabletten wurden im vergangenen Jahr für Kunden in mehr als 50 Ländern produziert. Hauptprodukt war – mit der Hälfte der Stückzahl – Aspirin®, d.h. Aspirin® im Blister und die Aspirin®-C-Brausetablette, aber auch die hohen Produktionszahlen des Schmerzmittels Aleve® trugen zur guten Bilanz bei.
„Mein besonderer Dank gilt unseren Mitarbeitern, die mit ihrem großen Engagement dieses hervorragende Resultat ermöglicht haben. Mit einer zusätzlichen Jahresleistung in Höhe von rund einer Million Euro werden wir sie am Unternehmenserfolg beteiligen“, so Schleicher.
„Wir alle sind sehr stolz, so wichtige Arzneimittel wie Aspirin®, Talcid®, Alka Seltzer® und Aleve® hier in Bitterfeld in so großen Stückzahlen für ganz Europa herzustellen“, sagte Schleicher.
Investitionen zur Stärkung des Standorts
„Fortwährende Investitionen schaffen die Grundlage, dass ´Made in Bitterfeld´ eine gute Zukunft hat“, betonte Schleicher. So wird die BBG trotz der allgemeinen Stagnation der Weltwirtschaft in diesem Jahr 7 Millionen Euro in den Standort investieren. Sowohl durch Modernisierungen als auch mit Neuanschaffungen soll die Effektivität des Unternehmens gesichert werden.
Zurzeit würden alle Anstrengungen unternommen, um die geplante Produktion von Aspirin® Effect – eines Granulats zur Einnahme ohne Flüssigkeit – im Herbst dieses Jahres aufnehmen zu können. Validierung und Registrierung verliefen – so Schleicher – in enger Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden planmäßig.
Auf der Nordseite des pharmazeutischen Betriebes entsteht ein Mehrzweckgebäude. Neben einem Pausenraum mit 130 Sitzplätzen für die Mitarbeiter wird in diesem Gebäude auch ein Labor zur Qualitätskontrolle eingerichtet. Darüber hinaus erhält hier die Haus- und Versorgungstechnik eine neue Unterkunft. Die Inbetriebnahme ist im kommenden Jahr vorgesehen.
In die Modernisierung der fahrerlosen Beförderungssysteme wird ebenfalls investiert. So werden die 20 Roboter künftig mit Hilfe einer Navigationssteuerung auch außerhalb der bisher vorgegebenen Leitwege fahren können. Transporte zu allen gewünschten Punkten in den Produktionshallen werden dann möglich sein.
Ausbildung weiterhin auf hohem Niveau
Auch weiterhin stellt sich die Bayer Bitterfeld GmbH der Verantwortung für den Nachwuchs: Seit mehr als 15 Jahren bildet die BBG über den eigenen Bedarf hinaus aus. In diesem Jahr beginnen am Standort wieder 38 Jugendliche mit einer Ausbildung. Im Juni 2009 erhielt der 500. Schulabgänger seit 1993 eine Lehrstelle bei der BBG. Von den bisher Ausgebildeten haben 391 ausgelernt, 97 beendeten ihre Ausbildung vorzeitig. 85 Prozent der Azubis konnten seitdem übernommen bzw. extern vermittelt werden.
Damit Schüler auch in Zukunft die Möglichkeit haben, sich im Vorfeld über Inhalte und Qualität der Ausbildungsberufe zu informieren, findet auch in diesem Jahr der Schnuppertag „Azubis werben Azubis“ statt. Darüber hinaus können sich Schüler während der Ferien für eine Praktikumswoche in Laboren und Werkstätten anmelden. Die Auszubildenden der BBG übernehmen die Organisation und Betreuung.
Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des Bayer-Konzerns bzw. seiner Teilkonzerne beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.
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